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Züchter

Mit Züchter meinen wir an dieser Stelle die Züchter im eigentlichen Sinne. Denen die "Verbesserung" der Rasse am Herzen liegt. Die Hunde aufgrund besonderer Kriterien miteinander verpaaren um so möglichst bestimmte Eigenschaften und einen bestimmten Hundetyp zu erzielen. Die ihre Rasse, die Eigenschaften, Vorzüge, Nachteile und eventuelle Erbkrankheiten genau kennen. Deren Hunde gesundheitlich bis ins kleinste durchgecheckt sind und die diese Untersuchungen auch gerne nachweisen. Und die Vorfahren Ihrer Zuchthunde gesundheitlich genauestens geprüft haben. Auch wird die Aufzucht im Haus erfolgen. Achten Sie darauf, dass die Hunde im Haus leben und engen Familienanschluss haben.

Ein guter Züchter hat in der Regel nicht mehr als einen Wurf gleichzeitig zu liegen. Ein Wurf der kleinen Würmer macht richtig Arbeit, wenn man es denn richtig macht. Einige Ausnahmen bei Rassen die in der Regel nur 1-3 Welpen haben gibt es natürlich auch.

Denn nachdem Elterntiere sorgfältig gewählt sind, auf sämtliche Erkrankungen und Gendefekte (jeweile bei verschiedenen Rassen) untersucht wurden und dieTiere charakterlich einwandfrei sind, geht schon mit der Trächtigkeit die Mehrarbeit los. Die Hündin muss tierärztlich betreut werden und bekommt in den allermeisten Fällen Zusätze zum Futter.
Rückt der Geburtstermin näher, wird eine Rundum-Betreuung fällig, damit immer jemand zugegen ist wenn die Geburt losgeht. Ein verantwortungsvoller Züchter hat Erfahrung bei der Geburtshilfe oder vielleicht einen Tierarzt an seiner Seite. Er ist gut informiert über Prägung und Sozialisierung von Welpen, er weiß über notwendige Impfungen Bescheid und kann bei der Ernährung der Welpen beratend zur Seite stehen.
Er wird darauf achten, dass die Welpen in den ersten Wochen Erfahrungen mit verschiedenen Menschen, Tieren, Orten, Geräuschen und Untergründen machen können, ohne sie dabei zu überfordern. Jeden Tag Halli-Galli tut einem Welpen nicht gut.

Ein guter Züchter wird Sie kennenlernen wollen. Er wird Sie fragen, warum Sie sich für "seine" Rasse entschieden haben. Er wird Ihnen Fragen zu Ihren Lebensumständen, zu Ihrer Wohnung und zu Ihren Arbeitszeiten stellen. Nicht weil er bodenlos neugierig ist, sondern weil er wissen möchte, wohin sein Welpe kommen soll. Wenn man Welpen mit Sachverstand und Herzblut großzieht ist es den meisten Menschen wichtig zu wissen wo sie hinkommen und wie sie sich entwickeln.

Einem guten Züchter dürfen und sollen Sie Löcher in den Bauch fragen. Nach Aufzucht, wieviele Würfe die Mutterhündin hatte, ob es noch andere Zuchthunde gibt, wo diese gehalten werden. Was passiert mit den Hündinnen, die nicht mehr zur Zucht verwendet werden?

Ein guter Züchter wird in seinem Kaufvertrag festhalten, dass Sie den Hund nicht einfach weiterverkaufen dürfen und er im Zweifel zurück an den Züchter gegeben werden muss. Empfinden Sie das nicht als Gängelei. Ein guter Züchter fühlt sich für "seine" Hunde verantwortlich, ein Hundeleben lang!

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